Tierische Fasern, Pflanzenfasern und synthetische Fasern
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Natürlich oder synthetisch?
Wolle kann aus vielen verschiedenen Fasertypen bestehen. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen drei Gruppen: tierische Fasern, Pflanzenfasern und synthetische Fasern.
Es gibt viele Gründe, sich für oder gegen eine bestimmte Faserart zu entscheiden: Allergien, Waschbarkeit, Strapazierfähigkeit, Einsatz im Sommer oder Winter usw. Auch das Verhalten der Wolle beim Verarbeiten spielt eine Rolle – beim Stricken oder Häkeln von Kleidung ist ein elastisches Garn oft von Vorteil. Für Kuscheltiere oder Ähnliches brauchst Du eher eine festere Qualität, und für Spültücher oder Waschlappen ein Garn, das gut Wasser aufnimmt.
1. Tierische Fasern
(wie Wolle, Mohair und Alpaka)
Tierische Fasern haben viele positive, natürliche Eigenschaften – genauso wie die Tiere, von denen sie stammen. Die gängigsten tierischen Fasern kommen von Schafen, Ziegen und Alpakas.
Die Unterschiede zwischen den Fasern hängen stark vom Tier und der Rasse ab. Generell gilt: Wolle aus tierischen Fasern ist elastisch, isolierend und wärmend – dabei aber gleichzeitig atmungsaktiv.
Einige Fasern sind weicher als andere. Herkunft und Verarbeitung haben großen Einfluss darauf, wie weich sich die Wolle anfühlt. Manche empfinden selbst feinste Wolle als kratzig, während sie für andere wunderbar weich ist.
Sieh Dir unsere Auswahl an Wolle aus rein oder teilweise tierischen Fasern an:
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2. Pflanzenfasern
(wie z. B. Leinen, Baumwolle und Bambus)
Pflanzenfasern eignen sich hervorragend zur Herstellung von Textilien und Wolle – und werden schon seit Jahrhunderten verwendet.
Wolle aus Pflanzenfasern hat nicht dieselbe wärmende und isolierende Wirkung wie z. B. tierische Wolle. Sie ist meist schwerer und weniger elastisch. Das muss aber kein Nachteil sein – Du solltest nur wissen, wie und wofür Du sie am besten einsetzt!
Wenn die dicken Strickpullover wieder in den Schrank wandern und die Frühlings- und Sommerzeit beginnt, sind Baumwolle, Bambus und Leinen perfekt für ein süßes Sommertop, ein leichtes T-Shirt oder eine dünne Strickjacke.
Die meisten Pflanzenfasern haben eine hohe Saugfähigkeit – ideal also für Waschlappen, Spültücher oder Handtücher.
Sieh Dir unsere Auswahl an Wolle aus rein oder teilweise pflanzlichen Fasern an:
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3. Synthetische Fasern
(wie z. B. Polyester, Polyamid und Acryl)
Der Begriff „synthetische Fasern“ bezeichnet künstlich hergestellte Fasern, die in einem chemischen Verfahren produziert und anschließend zu Wolle versponnen werden.
Bei synthetischer Wolle scheiden sich die Geister: Manche würden sie niemals verwenden, andere bevorzugen sie. Es kommt ganz auf Deine Vorlieben an – probiere es einfach aus! Diese Wollarten haben viele Vorteile, und der Preis macht sie besonders attraktiv.
Die Vorteile synthetischer Wolle: Sie ist leicht, allergikerfreundlich, extrem reißfest und haltbar – und lässt sich problemlos in der Waschmaschine waschen.
Synthetische Fasern wärmen nicht und isolieren kaum. Wenn Du also eine warme Strickjacke möchtest, ist ein Ersatz für Wollgarn aus synthetischen Fasern keine gleichwertige Lösung – je nach Projekt kann das ein Vorteil oder Nachteil sein.
Sieh Dir unsere Auswahl an Wolle aus rein oder teilweise synthetischen Fasern an:
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Wollmischungen aus
verschiedenen Fasern
Wolle kann aus einer einzigen Faserart bestehen (z. B. 100 % Baumwolle oder 100 % Merinowolle), aber auch aus zwei oder mehreren unterschiedlichen Fasern – entweder aus derselben Gruppe (z. B. Alpaka und Mohair) oder aus verschiedenen Gruppen (z. B. eine Wolle-Baumwolle-Mischung).
Wollmischungen eröffnen Dir viele Möglichkeiten für Dein nächstes Projekt. Fasern werden aus ganz verschiedenen Gründen kombiniert: für bessere Haltbarkeit, mehr Elastizität, ein geringeres oder höheres Gewicht, mehr Weichheit usw. Manchmal auch, um den Preis zu senken – z. B. bei Mischungen mit Seide oder Kaschmir.
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