Tuften ist eine aufregende und kreative Technik, bei der man mit einer Nadel oder einer Maschine Wolle durch ein dichtes Gewebe zieht, wodurch Schlaufen auf der Rückseite des Stoffes entstehen. So entsteht eine schöne Teppichoberfläche.

Einige Werkzeuge, wie unsere Tufting-Maschine, nehmen dir sogar die schwere Arbeit ab, indem sie das Garn bei jeder Bewegung abschneiden, sodass du dich auf die Herstellung des perfekten Teppichs konzentrieren kannst, ohne sich Gedanken über das Abschneiden des Wolle machen zu musst.

Das Handtuften hat tiefe Wurzeln und lässt sich bis zu Nomadenstämmen im Iran zurückverfolgen, wo der älteste bekannte getuftete Teppich aus der Zeit um 500 v. Chr. stammt.

 

Heute gibt es auf dem Markt viele verschiedene Werkzeuge zum Tuften. In den letzten Jahren hat die elektrische Tuftingmaschine Einzug in unsere Haushalte gehalten, wodurch der Prozess viel schneller und leichter zugänglich ist. Das ist großartig, besonders wenn man ein ungeduldiger Künstler ist (und wer ist das nicht?).

74119 Tufting Tool Manual Tufting HOBBY

1. Spanne Leinwand gut 

  • Für eine erfolgreiche Tufting-Session ist es wichtig, dass die Leinwand straff gespannt ist. Es reicht nicht aus, die Nähte nur einmal umzudrehen, sondern man muss den Stoff mehrmals spannen, bis er vollständig fixiert ist und sich nicht mehr bewegen kann.

  • Deine Leinwand sollte so straff wie ein Trommelfell sein und nicht nachgeben, wenn Du darauf drückst. Achte darauf, dass Du es von Anfang an richtig spannst, sonst könnten die Proportionen des Teppichs verzerren und dein Muster verzerren.
  • TIPP! Wenn die Leinwand lange Zeit auf dem Rahmen bleiben soll, kannst Du die Nähte entlang der Ränder mit Teppichlatex bestreichen. Es hält die Fäden an Ort und Stelle und verhindert, dass die Leinwand mit der Zeit schlaff wird.

2. Zähme dein Garn 

  • Der Umgang mit Garn kann für Anfänger eine kleine Herausforderung sein. Es kann sich so anfühlen, als müsse man die Maschine alle 15 Sekunden neu einfädeln, und die professionellen Videos im Internet erscheinen plötzlich sehr weit weg. Nicht verzweifeln! Wenn Du lernen willst, das Garn zu bändigen, kannst Du auf Hilfe zurückgreifen.

  • Manche Tufter gehen mit ausgefallenen Haken- und Laufanordnungen für das Garn in die Vollen. Andere verwenden Garn auf „Kegeln“, die auf dem Boden stehen und sich mühelos abrollen lassen. Aber normalerweise sind Garnstränge die am besten zugängliche Option. Das Problem dabei ist, dass die Tasten oft in eine Richtung ziehen, die nicht genau mit dem übereinstimmt, was die Maschine will. Deshalb musst Du genau aufpassen und sicherstellen, dass der Faden richtig zugeführt wird, damit er nicht herausspringt.
  • TIPP! Ziehe einen Kapuzenpulli oder ein Hemd mit Kragen an und ziehe den Faden hinter den Hals, bevor du beginnst. Wenn Du das Garnende (das Ende, mit dem Du die Maschine einfädelst) über Deine linke Schulter führst, kannst Du beim Tuften mehr Garn zu Dir ziehen. Das bedeutet, dass Du die Maschine weniger oft neu einfädeln musst.

3. Stärker drücken als Du denkst

  • Denk beim Tuften daran, die Maschine fest genug gegen den Stoff zu drücken - fester als Du denkst! Drücke den Abzug erst, wenn die Maschine vollständig an der Leinwand anliegt. Danach folgst Du einfach der Aufwärtsbewegung der Maschine - sie will sich nach vorne ziehen.

  • Wenn Du nicht fest genug drückst, besteht die Gefahr, dass das Garn auf der falschen Seite landet oder ein Loch in der Leinwand entsteht.
  • TIPP! Wenn die Maschine etwas zu schnell läuft, kannst Du die Geschwindigkeit anpassen. Unten rechts neben dem Kabel befindet sich eine Taste, mit der Du die Geschwindigkeit verringern kannst.

Mit diesen Tipps kannst Du hoffentlich mit dem Tuften beginnen. Denk daran, dass jeder irgendwo anfängt und dass es völlig normal ist, am Anfang etwas ungeschickt zu sein. Wir glauben an dich!

Mit einer Tuftingmaschine kannst Du zu Hause ganz einfach deine eigenen Teppiche herstellen. Einfach einen Tufting-Rahmen auf einen Tisch spannen und schon entstehen die schönsten und flauschigsten Wandteppiche, die jeder bewundern wird.

Normalerweise dauert die Arbeit 2 bis 4 Stunden, aber wenn Du fertig bist, kannst Du Deinen selbstgemachten Tuftingteppich aufhängen und damit Freude und Bewunderung in Deinem Zuhause oder im Zimmer eines Kindes verbreiten.

 

Mit dem Garn, das Du gerade zur Hand hast, kannst Du Teppiche ganz nach Deinen Wünschen herstellen. Wir empfehlen, dass das Garn eine gewisse Dicke hat und vorzugsweise ein wenig flauschig ist, damit die Decke dicht und weich ist.

Tufting funktioniert ähnlich wie die Punchnadel (oder Danellanadel), aber die Maschine nimmt dir die Arbeit ab, so dass Du größere Teppiche schneller herstellen kannst. Wie bei der Punchnadel und der Danellanadel wird eine Tuftingmaschine oder Tuftingnadel verwendet, um Garn durch den Stoff zu ziehen und schöne, strukturierte Teppichoberflächen zu schaffen.